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Geschichte des Kaffees
Die Geschichte des Kaffees reicht bis ins 15. Jahrhundert in den Jemen zurück. Dort wurde er erstmals auf Plantagen angebaut. Zunächst oft als
Arznei gegen allerlei Gebrechen genutzt, breitete sich der Anbau schnell im ganzen arabischen Raum aus.
Bereits Ende des 15. Jahrhunderts gelangte der Kaffee über die Türkei nach Europa. Auch wenn die Verbreitung zunächst nur langsam voranging, was
vor allem am Mißtrauen von Regierungen und der Kirche gegenüber dem "Teufelsgebräu" lag, konnte der Siegeszug des Kaffees nicht aufgehalten werden. Überall eröffneten Kaffeehäuser, die sich immer größerer
Beliebtheit erfreuten.
Durch den stets steigenden Verbrauch brachten die Europäer die Kaffeepflanze Mitte des 17. Jahrhunderts in alle für den Anbau geeigneten überseeischen
Besitzungen. Durch die günstigen Boden- und Klimaverhältnisse bedingt, liegen die Hauptanbaugebiete heute in Mittel- und Südamerika.
Der Kaffeeanbau
Über 80 "Coffea-Sorten" sind den Botanikern bekannt, doch nur zwei von ihnen beherrschen den Weltmarkt:
- Coffea arabica (ca. 75%) und
- Coffea robusta (ca. 25%).
Coffea arabica zählt zu den edelsten Kaffeesorten der Welt. Aus dem Jemen und Äthiopien stammend, ist der Kaffee mittlerweile auf der ganzen Welt
beheimatet. Die ideale Anbauhöhe liegt zwischen 600-1800m.
Coffea robusta kann im Geschmack nicht ganz mit Coffea arabica mithalten, ist aber widerstandsfähiger. Die Anbauhöhe liegt ab Meereshöhe bis 600m.KlimazonenmitTemperaturen zwischen 20-25°C, viel Regen und nachfolgende Trockenzeiten sind ideale Witterungsverhältnisse für den Anbau der
Kaffeepflanze. Starker Wind, große Hitze und Frost schaden ihr. Nach Aussaat und Aufgehen des Samens wächst die Pflanze 3-4 Jahre heran. Erst jetzt beginnt sie zu blühen und
Früchte zu tragen. Durch unterschiedliche Reifung dauert die Ernte eines Kaffeestrauches mehrere Wochen.
Nach der Ernte werden Fruchtfleisch und Pergamenthülle der "Kaffeekirschen" entfernt und die Kerne (Kaffeebohnen) getrocknet. Danach
werden sie in Säcken verpackt und treten die Reise in die Verbraucherländer an
Geschichte des Hauses Wacker
Früher ging Johann Wolfgang Goethe in das Haus Kornmarkt 9, um Milch zu holen. Heute beherbergt dieses Haus das Kaffee-Spezialgeschäft Wacker mit
Kaffee-Probierstube.
Bereits 1914 eröffnete Luise Wacker dort ein Feinkostgeschäft mit eigener Rösterei. Die gute Qualität ihrer Waren, der freundliche Service und
vor allem das große Angebot an täglich frisch gerösteten Kaffeesorten ließen es schnell zu einer nicht mehr wegzudenkenden Institution in Frankfurt werden.
Auch Erster und Zweiter Weltkrieg konnten dem Erfolg ihres Unternehmens nichts anhaben, so dass sich heute mittlerweile die dritte Generation für
Herstellung und Verkauf von edlem Kaffee sowie der Pflege der Kaffeekultur verantwortlich zeigt.
Die Verarbeitung
Zur Herstellung von Wacker´s Kaffee wird ausschließlich Rohkaffee von bester Qualität und Güte verwendet, überwiegend Hochland-Arabica. Er stammt
aus vielen Teilen der Erde wie Zentral- und Südamerika, Südostasien und Ostafrika.
Doch erst durch die fachmännische Langzeitröstung im Trommelröster erhält jeder Kaffee sein ausgeprägtes und typisches Aroma. Der Röstvorgang
selbst dauert etwa 15 Minuten bei einer Temperatur von 220°C - 240°C. Nach dem "Aufknacken" der Bohnen und dem Erreichen der gewünschten Röstfarbe wird der Kaffee sofort im Kühlsieb abgekühlt und
anschließend verpackt.
So kommt er täglich frisch in die Geschäfte, wo auch wir die Frischekette nicht unterbrechen und immer nur nach Bedarf bestellen damit au Sie
genußvoll sagen können:
Wacker Kaffee.... stet´s frisch geröstet.
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